Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

Newsletter:

Austausch und Erweiterung einer Klimatisierung 

 

Die Einbringung eines Schrauben-Kaltwassersatzes mit einer Kälteleistung von ca. 200 kW mit externem Verflüssiger in eine Klimazentrale auf dem Dach bei einem unserer Kunden gehörte wohl im Nachhinein zu einer unserer bisher größten und spannendsten Herausforderung im Fachbereich der Kälte-/Klimatechnik.

Bereits die fachgerechte Demontage der zwei vorhandenen Kälteanlagen und ihr entsprechender Abtransport waren alles andere als Routine. Die einzig vorhandene Türöffnung als Zugang zur Klimazentrale war einfach zu klein für die beiden Kältemaschinen und erst recht für den neuen Kaltwassersatz. So mussten für den Abtransport die vorhandenen Kältemaschinen in ihre Einzelteile zerlegt werden. Hiernach wurden dann noch die Verflüssiger (Rückkühlwerke) vom Dach gehievt.

Das eindeutige Highlight war jedoch die Einbringung der neuen Kältemaschine. Sie war viel größer und schwerer als ihre Vorgänger. Hinzu kam, dass der einzige Platz zur Aufstellung eines Kranes mit maximal 15 Tonnen belastet werden durfte, da dieser Platz komplett unterkellert war. Ein "normaler " Autokran wiegt allein jedoch bereits ca. 23 Tonnen. Die neue Kältemaschine mit ihren zwei Schraubenverdichtern, dem Rohrbündelver- dampfer und dem Schaltschrank brachte nochmals weit über eine Tonne als netto Transportgewicht auf die Waage. Also alles andere als "alltäglich". Und los ging's.

 

Die nagelneue Kältemaschine wurde ebenfalls komplett zerlegt und die  Einzelteile wurden mit einem Spezialkran, der selbst nur 7 Tonnen wog, auf das Dach gehievt. Teil für Teil, immer an der Leistungsgrenze des Kran's.

 

Von dort, mit Hilfe einer Firma die auf Schwertransporte spezialisiert ist, über die "riesen" Türschwelle.....

           

 

 

(der Absatz auf der anderen Seite beträgt ca. 50 cm)

 

 

 

 

.....in die Klimazentrale, wo die ganzen Einzelteile dann wieder zu einer funktionierenden Kälteanlage zusammengesetzt werden mussten.

 

 

 

Als weiteres und auch etwas unerwartetes Highlight entwickelte sich dann noch der Transport des neuen Rückkühlwerkes ganz nach oben auf das Dach der Klimazentrale, da dieses nicht zerlegt werden konnte und die Anzeige der Waage am Kran bereits wieder einmal auf über eine Tonne sprang. Hinzu kam noch eine Gerätelänge von über 5 m und eine Breite von über 2 m, was dem Wind, der heute unbedingt auch ein Wörtchen mitreden wollte, eine gute großflächige Angriffsfläche bot.

 

Der "leichte" Spezialkran mit dem benötigten Ausleger durfte jedoch maximal 1 Tonne an der Spitze heben. Hand in Hand mit allen Beteiligten und nach einigen Warnpiepsern und entsprechenden Notabschaltungen des Kran's konnte dann letztendlich auch das Rückkühlwerk an seinem neuen Arbeitsplatz positioniert werden

Für den Zeitraum des Umbaus wurde von uns eine Leihkältemaschine aufgestellt und an das bestehende Kaltwassersystem angeschlossen, um hiermit die Versorgung mit Kälte für den Kunden in diesem Zeitraum weiter zu gewährleisten.

Nach Fertigstellung der gesamten Kältetechnik, des neuen Kaltwassersystems, der neuen Regelung, des neuen Luftkanalsystems und aller weiteren erforderlichen Komponenten liefert die neue Anlage nun mit Hilfe von zwei vorhandenen RLT-Anlagen, von der eine Anlage noch von Kühlung über Direktverdampfung (Kältemittel) auf Kaltwasser umgebaut werden musste, tagein/tagaus das gewünschte Klima.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle auch bei der Schwertransportfirma

LMB GmbH, der Aggreko Deutschland GmbH,

unseren Mitarbeitern und allen weiteren Personen,

die für die erfolgreiche Umsetzung dieses Vorhabens mit verantwortlich waren, nochmals bedanken.

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?